Wem die Energiewende ein Anliegen ist, nimmt an der Gemeindeversammlung teil.

René Ziswiler

25. Mai 2022

Die FDP Buttisholz unterstützt den vom Gemeinderat ausgearbeiteten Konzessionsvertrag mit der Wärmeverbund Buttisholz AG vorbehaltslos.

An der Gemeindeversammlung vom 14. Juni stimmen die Buttisholzerinnen und Buttisholzer über den Konzessionsvertrag zum Fernwärmenetz ab. Die FDP Buttisholz unterstützt den vom Gemeinderat ausgearbeiteten und den Ortsparteien zur Vernehmlassung vorgelegten Vertrag vorbehaltslos. Fernwärmenetze sind wichtige Bausteine für eine erneuerbare Energieversorgung. Und dies aus zwei Gründen. Erstens ermöglicht das Fernwärmenetz den rascheren Ersatz von Ölheizungen und zweitens kommt die Fernwärme nahezu ohne Strom aus. Gerade eben hat die eidgenössische Elektrizitätskommission vor einer Strommangellage bereits im kommenden Winter gewarnt. (Siehe Bericht NZZ)


Die Schweiz braucht wegen der E-Mobilität und dem verstärkten Umstieg auf Wärmepumpen in Zukunft mehr Strom. Winterspitzen beim Stromverbrauch konnten bis jetzt problemlos durch Importe aus den Nachbarländern ausgeglichen werden. Ob unsere Nachbarn auch künftig genügend Strom liefern werden, ist ungewiss. Auch sie bauen ihren Kraftwerkpark um und benötigen mehr Strom für die eigene Energiewende in ihrem Land.


Es braucht wenig geopolitisches, technisches und wirtschaftliches Verständnis, um festzustellen, dass der Gemeinderat mit dem Konzessionsvertrag die richtigen Rahmenbedingungen zum richtigen Zeitpunkt für eine sichere und lokale Wärmeversorgung setzt. Mit der Teilnahme an der Gemeindeversammlung hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Chance den Gemeinderat in seiner Strategie für eine zukunftsgerichtete Wärmeversorgung zu unterstützen und ihm den politischen Rücken zu stärken.


Machen wir die Energiewende dort, wo sie möglich ist. Lokal und mit dem Geist von «Wir@Buttisholz».


https://www.nzz.ch/schweiz/elcom-warnt-der-schweiz-droht-stromengpass-im-naechsten-winter-ld.1687075